Pressemitteilung
vom 23. August 2018



Nach Aus des Spinnereistandortes – Naturkundemuseum am Heimatstandort sanieren und erweitern!

Der Vorschlag der Verwaltungsspitze, die Standortentscheidung für das Naturkundemuseum auf dem Gelände der Spinnerei zurück zu nehmen, wurde den Ältesten und dem Kulturausschuss nun aufgrund einer Kostenprüfung vorgetragen. Begründet wird dies mit einer absehbaren erheblichen Kostensteigerung.

Annette Körner
, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion und Vorsitzende des Fachausschusses Kultur, hatte die Kulturbürgermeisterin aufgefordert, bis August dem Ausschuss die Ergebnisse der Prüfung aufgrund der Bauverzögerungen vorzulegen. Nun schätzt sie ein:

"Wir haben immer wieder nachgefragt und nun dieses schwierige Ergebnis. Bisher hat sich eine breite Mehrheit des Stadtrats grundsätzlich für die Entwicklung unseres Naturkundemuseums ausgesprochen, Finanzmittel geplant, war sogar bereit für die Verlagerung. Der Konsens dazu, dass das Museum weiter zu entwickeln ist, sollte nicht gefährdet werden. Wir benötigen umgehend konkrete Beschlussvorschläge, wie es nun weiter geht. Auch das Lofft und das Leipziger Tanztheater benötigen Klarheit zu Halle 7.“

Katharina Krefft, Fraktionsvorsitzende, fordert nun:

„Das Naturkundemuseum war immer das ungeliebte Kind der Verwaltung. Der damals hervorgezauberte Standortvorschlag Spinnerei hat sich nunmehr als Sackgasse erwiesen, der uns unnötig Zeit gekostet hat. Es ist Zeit, dass wir die Phase der Standortsuche nun nicht wieder von vorn beginnen. Das Museumsgebäude an der Lortzingstraße muss nun ertüchtigt und durch einen modernen Ergänzungsbau erweitert werden. Dazu erwarten wir von der Stadtspitze zügig einen Umsetzungsvorschlag.“

Dr. Gesine Märtens, Stadträtin und Mitglied im Kulturausschuss, ergänzt:

„Wir erwarten zudem, dass die für das Naturkundemuseum bisher eingeplanten Mittel von 10,1 Millionen Euro für den neuen Bau zurückgestellt werden und nicht für andere Bedarfe ausgegeben werden. Die visionäre Konzeptidee von Museumsdirektor Dr. Leder, die für den Standort in der Spinnerei entwickelt worden war und alle begeistert hat, muss nun an die Lortzingstraße angepasst werden, so dass wir am angestammten und zentralen Standort mit mutigen und modernen Ideen in die Sanierung und Erweiterung gehen können.“