Pressemitteilung
10. Juli 2014

Internationales Begegnungszentrum für Leipzigs - Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt gemeinsames Haus für internationale Partner und Vereine der Stadt Leipzig!





Leipzig genießt als Messestadt und spätestens seit der friedlichen Revolution einen Ruf als europäische Stadt. Die Internationalität hat sich zu einem Markenzeichen Leipzigs entwickelt, stets hat man dies durch internationale Kongresse, Großveranstaltungen, Messen und die reichhaltige und deutlich über deutsche und europäische Grenzen hinweg bekannte Kulturlandschaft gepflegt. Leipzig unterhält in dieser Tradition Partnerschaften zu mittlerweile 14 Städten der Welt. Viele dieser Partnerschaften sind in Partnerschaftsvereinen organisiert und werden so vor allem von ehrenamtlichem Engagement getragen und durch geringe Zuwendungen aus dem städtischen Haushalt unterstützt.

Zudem gibt es noch weitere internationale Vernetzungen und Dependenzen anderer Staaten in Leipzig, welche wertvolle Kulturarbeit leisten. Ein wesentliches Beispiel bildet hier das Polnische Institut, welches vor einem großen Umbruch aufgrund der gekürzten Finanzierung durch den polnischen Staat steht.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat daher beantragt, ein Internationales Begegnungszentrum als Anlaufstelle für die verschiedensten Initiativen und Menschen unserer Stadt, die im Interesse von kultureller Vielfalt, Weltoffenheit und Vermittlung arbeiten, zu errichten.

Dazu Katharina Krefft, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen:

„Unsere Idee eines gemeinsamen Hauses für die international agierenden Vereine und Initiativen in Leipzig hätte das Potenzial, Synergien zwischen den Akteuren zu erzeugen und durch die Nutzung einer gemeinsamen Infrastruktur gleichzeitig allen optimale Möglichkeiten der Arbeit zu bieten. Die Integration des Polnischen Instituts in dieses Internationale Begegnungszentrum hätte zudem den Charme, dass die momentan ungeklärte Standortfrage des Institutes einer Lösung zugeführt wird und die wichtige und qualitativ hochwertige Arbeit fortgesetzt werden kann. Da es sich hier um eine strategische Entscheidung der Stadt Leipzig handelt, müssen wir auch bereit sein, über eine finanzielle Beteiligung zu diskutieren!“