Abenteuerspielplatz Naturkundemuseum 

Pressemitteilung vom 2.Februar 2014

Der Rückzug des für die Nachfolge als Direktors des Leipziger Naturkundemuseums vorgesehenen Bewerbers zeigt nach Ansicht der Stadträte Katharina Krefft (Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen) und Wolfram Leuze (Vorsitzender des Fachausschusses Kultur) die völlig verfahrene Situation um die Zukunft des Naturkundemuseums. 

Katharina Krefft stellt dazu fest: "Es fehlt bis zum heutigen Tag ein klares Bekenntnis des Oberbürgermeisters zum Fortbestand des Museums. In den Haushaltsberatungen für den Haushalt 2014 hat der Oberbürgermeister unseren Antrag auf Aufnahme der Rekonstruktion des Naturkundemuseum mit einer Mehrheit u. a. aus CDU- und SPD-Fraktion abgelehnt. Ein deutlicheres Zeichen seines Desinteresses an dem Fortbestand des Naturkundemuseums hätte der Oberbürgermeister nicht setzen können. Unsere Fraktion wird dem Oberbürgermeister aber diese Gleichgültigkeit gegenüber einer ebenso wichtigen, wie bedeutenden Bildungseinrichtung unserer Stadt nicht durchgehen lassen." 

Wolfram Leuze wird die Probleme und Weiterentwicklung des Naturkundemuseums auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Fachausschusses Kultur setzen. Leuze bemerkt zu der Absage: "Die Situation um das Naturkundemuseum ist chaotisch. Außer inhaltsleeren Bekenntnissen zum Fortbestand des Museums fehlt bisher jedes eindeutige Zeichen der Verwaltung, wie es mit dem Museum weitergehen soll. Weder ist der Standort des Naturkundemuseums der Zukunft geklärt, noch wurde die Verabschiedung des Masterplanes Naturkundemuseum in der Dienstberatung des OBM voran getrieben. Es ist mir ein Rätsel wie der OBM sein Wahlkampfversprechen bis zum Jahre 2020 ein neues Naturkundemuseum zu erstellen, einhalten will. Wundern darf man sich aber nicht, dass sich derzeit kein seriöser Bewerber auf diesen von der Verwaltung ungeklärten Abenteuerspielplatz Naturkundemuseum einlassen will."

Abenteuerspielplatz Naturkundemuseum 

Pressemitteilung vom 2.Februar 2014

Der Rückzug des für die Nachfolge als Direktors des Leipziger Naturkundemuseums vorgesehenen Bewerbers zeigt nach Ansicht der Stadträte Katharina Krefft (Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen) und Wolfram Leuze (Vorsitzender des Fachausschusses Kultur) die völlig verfahrene Situation um die Zukunft des Naturkundemuseums. 

Katharina Krefft stellt dazu fest: "Es fehlt bis zum heutigen Tag ein klares Bekenntnis des Oberbürgermeisters zum Fortbestand des Museums. In den Haushaltsberatungen für den Haushalt 2014 hat der Oberbürgermeister unseren Antrag auf Aufnahme der Rekonstruktion des Naturkundemuseum mit einer Mehrheit u. a. aus CDU- und SPD-Fraktion abgelehnt. Ein deutlicheres Zeichen seines Desinteresses an dem Fortbestand des Naturkundemuseums hätte der Oberbürgermeister nicht setzen können. Unsere Fraktion wird dem Oberbürgermeister aber diese Gleichgültigkeit gegenüber einer ebenso wichtigen, wie bedeutenden Bildungseinrichtung unserer Stadt nicht durchgehen lassen." 

Wolfram Leuze wird die Probleme und Weiterentwicklung des Naturkundemuseums auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Fachausschusses Kultur setzen. Leuze bemerkt zu der Absage: "Die Situation um das Naturkundemuseum ist chaotisch. Außer inhaltsleeren Bekenntnissen zum Fortbestand des Museums fehlt bisher jedes eindeutige Zeichen der Verwaltung, wie es mit dem Museum weitergehen soll. Weder ist der Standort des Naturkundemuseums der Zukunft geklärt, noch wurde die Verabschiedung des Masterplanes Naturkundemuseum in der Dienstberatung des OBM voran getrieben. Es ist mir ein Rätsel wie der OBM sein Wahlkampfversprechen bis zum Jahre 2020 ein neues Naturkundemuseum zu erstellen, einhalten will. Wundern darf man sich aber nicht, dass sich derzeit kein seriöser Bewerber auf diesen von der Verwaltung ungeklärten Abenteuerspielplatz Naturkundemuseum einlassen will."