Familienspielefest am 11.02.2017                                                                     

Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen ist auch in diesem Jahr wieder dabei, wenn das Neue Rathaus für die Kinder zum Toben und Spielen offen steht. Unser Thema: NeuerDings - Wertvolles aus Abfall. Die Kinder können ihre eigenen Vasen, Schachteln und Blumentöpfe gestalten. Als Material für die dekorativen Objekte werden Milchkartons genutzt.
Katharina Krefft, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen lädt dazu herzlich ein:
„Wir verbinden mit diesem Angebot Umweltbildung mit Kunst, indem der Milchtüte, die sonst im Abfall gelandet wäre ein zweites Leben geschenkt wird.“ beschreibt Katharina Krefft, Fraktionsvorsitzende, das Angebot. 
212 kg Verpackungsmüll pro Bundesbürger sind ein gewichtiges Argument für mehr Bewusstsein im Umgang mit Ressourcen. Der Wert der Getränkeverpackung ist dem Verbraucher nicht unmittelbar bewusst. Dabei ist der Ressourcenverbrauch in Deutschland alarmierend.

Laut Umweltbundesamt wurden 2015 602 Mio. Tonnen Mineralien, 25 Mio. Tonnen Metallerze, 403 Mio. Tonnen fossiler Energieträger und 272 Mio. Tonnen Biomasse verbraucht. Umgelegt auf alle Bundesbürger sind das 44 Kilogramm pro Person ? an jedem Tag des Jahres. Das ist viel mehr, als unser Planet hergibt. Unser Lebensstil belastet so unsere Kinder und Kindeskinder. (Quelle: Grüne Bundestagsfraktion)

Straßenmusik in der Innenstadt – neue Polizeiverordnung macht nichts besser!

Zur vorgeschlagenen Änderung der Polizeiverordnung erklärt Katharina Krefft, Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:

„Dass die Stadtverwaltung ein Verbot von Straßenmusik ab 20 Uhr vorsieht, ist für uns nicht nachvollziehbar. Straßenmusik ist eine uns sehr wichtige Errungenschaft der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Straßenkunst und -musik ist Kultur und als solche schützenswert.

Auch nach 20 Uhr können Darbietungen in der Innenstadt für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Zumal eine gesetzliche Regelung, die Straßenmusik ab 22 Uhr untersagt, schon heute besteht. Es reicht aus unserer Sicht, dass die schon bestehenden Regelungen (Zeitbeschränkungen und Lautstärkeregelungen) bezüglich Straßenmusik kontrolliert und durchgesetzt werden, weswegen wir die Stellenaufstockung um 10 Bedienstete beim Stadtordnungsdienst begrüßen.


Was die Verwaltung dem Stadtrat zur Beschlussfassung als angebliche Präzisierung der Polizeiverordnung bezüglich Straßenmusik vorschlägt, sehen wir dagegen kritisch. Auch, weil  die Stadtverwaltung mitnichten die Wünsche und Anregungen der Geschäftsleute, Kirchen und der Bewohnerschaft der Innenstadt berücksichtigt oder sich auch nicht von anderen Großstädten und deren innovativen Lösungsansätzen inspirieren lässt." 

Die UN-Klimakonferenz in Paris gilt als letzte Chance für ein internationales Klimaschutzabkommen. Bündnis '90/ Die Grünen wollen mit einer großen Plakatkampagne Menschen aufrütteln und unserer Regierung ein Signal nach Paris senden: "Es gibt keinen Planet B. Ändern wir die Politik, nicht das Klima!"

                                                                                          Frauenfestival_Logo_rgb.jpg 

Am 30. Mai 2015 erobern Frauen den öffentlichen Raum: Leipzig feiert 1000 Jahre und wir sagen: Leipzig wurde möglich durch uns Frauen, mindestens zur Hälfte. Feiern Sie mit uns - auf dem Marktplatz ab 14 Uhr!

 Mehr Information

In der letzten Wahlperiode haben wir unsere Angebote für Sie weiter ausgebaut. Mit dem Stadtratsticker können sie die Ratsversammlung grün kommentiert weltweit verfolgen. Sie finden ihn auf der Seite der Grünen Fraktion immer zu den Ratstagen.

Auf www.gruene-fraktion-leipzig.de finden sie Aktuelles und Archiviertes. Daneben erschien 4-5 Mal im Jahr der Ratschlag als gedruckte Information unserer Fraktion. Wir haben sie außerdem vielfach ins Rathaus oder jedenfalls zu uns geladen: Der jeweilige Stand ums Naturkundemuseum, die Sicherung der Schulsozialarbeit, die Finanzierung der Vereine und die Zukunft der Tagespflege oder wie zuletzt Stadträume oder die autoarme Innenstadt waren wichtige Anhörungen und Diskussionsrunden.

Unsere Arbeit lebt von Ihren Hinweisen, Ideen und Wünschen. Uns ist es selbstverständlich, Sie mit in die Ratsarbeit zu nehmen. Information und Beteiligung: Beides gibt's mit GRÜN.

 

 

Frühjahrsputz

Leipzig im April 2013.

Die Stadt macht sich hübsch. Die BürgerInnen machen ihre Stadt hübsch. Primeln in Schlaglöchern, Häkeleien an Fahrradbügeln, Samenbomben auf Baulücken. Guerilla Gardening ist in. 
"Clean and green" - Bereits 2004 wurde der Bürgermeister vom Tirana, Edi Rama, ausgezeichnet für sein Engagement zur Stadtverschönerung. Mit wenig Mitteln sorgte er dafür, dass die Menschen ihre Stadt wieder mochten: Etwas Farbe an den sanierungsbedürftigen Hauswänden, und schon wollte keiner mehr seinen Müll irgendwo hinwerfen.

Seinen Müll selber mitnehmen - das geht ja noch an. Aber den Müll anderer wegmachen, das ist Sinn der Frühjahrsputzaktion. Wenn der Schnee die Hinterlassenschaften von Silvester, von Hunden und von Alltäglichem nicht mehr bedeckt, sieht es sehr ungemütlich aus. Wir beteiligen uns dieses Jahr und räumen am 18. April im Friedenspark auf.

Obstkistenarchitektur

© MARKURT, ARCHITEKTURKONTOR / BAUBIOLOGIE

Leipzig im Dezember 2012.

Leipzig baut zu teuer. Bei den Schul- und Kitabauten fehlt die Kostenkontrolle. Seit Jahren reden wir uns den Mund fusselig, doch die Verwaltung blockt und reagierte in der Dezemberratsversammlung richtig angefressen auf unseren Antrag auf Prüfung von Kostenobergrenzen. Wir wollen preisWerte Bildungsbauten, die zeitgemäßes Lernen ermöglichen. Das geht! Doch unsere Idee von organischen Bauten wird als Obstkistenarchitektur verunglimpft. Wirklich verunglimpft? Obst ist gesund, Obstkisten sind aus Holz gezimmert. Klingt ziemlich öko. Also: JA zur Obstkistenarchitektur. Sie ist ökonomisch und ökologisch.

VIP oder VIB?

Katharina Krefft ist Stadträtin, Ärztin und Mutter von vier Kindern - sie hat ihr Leben im Griff. Im September wurde ihr viertes Kind geboren.

Leipzig im Oktober 2012.

Es ist schon eine Erkenntnis, wenn man zwei Debatten nebeneinander legt. In der letzten Ratsversammlung ging es um VIP- Stellplätze, um die Umwidmung von öffentlicher Fläche für private Nutzung: Parkplätze für Gäste des Grandhotels. Die Pro-Redner argumentieren, dieser Service wäre doch das Mindeste, das man Leistungsträgern billigen müsse. Denn es wären die Leistungsträger der Gesellschaft, die Multiplikatoren, die im Grandhotel abstiegen.

Derselbe Vertreter der CDU äußerte sich vor kurzen noch in einer anderen Debatte: es ging um die Betreuung der Kinder von Stadträten während der Sitzungen, die bekannter Maßen am Nachmittag nach der KiTa-Zeit stattfinden. Hier durften sich die jungen Eltern anhören, dass sie ihr privates Leben nicht im Griff hätten. Wenn jemand eine ehrenamtliche Tätigkeit annehme, dürfe er nicht erwarten, dass andere dafür aufkommen. Also: Eltern sind keine Leistungsträger, zumindest nicht, wenn sie sich politisch engagieren.

Post scriptum: der Stadtrat stimmte für die VIB – die very important babies - und gegen die VIP-Stellplätze.

Weniger Licht statt Lichtermeer

Leipzig im Oktober 2012.

Zum Streit um Leuchtreklame bemerkt Katharina Krefft:

"Die überbordende nächtliche Beleuchtung der Städte ist ein zunehmendes Problem für die Menschen, die Umwelt und die Astronomie. Ein sternenreicher Nachthimmel ist in unseren Städten schon lange unbekannt, ihre Lichtglocken reichen weit ins dünn besiedelte Umland hinaus und 'verschmutzen' dort die Nacht. Milliarden von Insekten verenden nächtlich an unseren Lichtquellen, Vögel werden in Ihrer Orientierung und ihrem Verhalten erheblich gestört.

Studien in den USA und in Israel, einem der am stärksten beleuchteten Länder weltweit, zeigen darüber hinaus einen Zusammenhang zwischen fehlender Nachtdunkelheit und Krebs, als deren Ursache die verringerte Melatoninausschüttung unter Licht angenommen wird.

Durch die natürlichen Lichtquellen wird unser Lebensrhythmus gesteuert, falsches Licht zur falschen Zeit wirkt sich direkt auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit aus. Die genaueren physiologischen Mechanismen sind Gegenstand aktueller Studien."

(Mehr unter "Verlust der Nacht", Leibniz Forschungsverbund: www.verlustdernacht.de)